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    • Darmstadt: 29.1.2012 17:27
      Long Beach: 29.1.2012 08:27

  • Zweiter und dritter Tag

    Durch den Jetlag bin ich schon um 21:30 Ortszeit ins Bett gegangen (ich war zu dem Zeitpunkt mehr als 24 Stunden wach) und um 6:00 aufgewacht. Frühstück gibt es hier schon ab 6 am, also war das kein Problem. Nach einem komisch schmeckenden Bagel und 2 Muffins bin ich dann in die Uni gefahren. Mit dem Auto ging das sehr schnell, in 5 Minuten war ich dank Navi da. Parkplätze gibt es genug an der Uni, aber sie kosten Geld. Man schmeißt einige Münzen in die “parking meters” und lädt damit eine Zeitanzeige auf, die langsam abläuft. Ich war zuerst beim Center for International Education, habe mich dort vorgestellt und wurde auch herzlich begrüßt und willkommen geheißen. Dort hängen auch Wohnungsanzeigen aus, von denen ich mir Nummern aufgeschrieben habe um sie später anzurufen. Auf dem Rückweg zum Motel war ich noch in einem T-Mobile Shop, um mir eine Handy Karte zu kaufen. Das Interessante ist hier, dass auch der Angerufene Gebühren zahlt. Also wenn ihr mich anruft, muss ich genau so viel zahlen wie wenn ich jemanden anrufe…

    Zurück im Motel habe ich dann im Internet nach Wohnungen gesucht und E-Mails verschickt bzw. angerufen. Leider habe ich nur eine Person von ca. 15 erreicht und mit ihr ein Treffen an der Uni vereinbart, da sie mir die Adresse am Telefon nicht nennen wollte. Ms Johnson sagte am Telefon: “Let’s meet at 1:10, but as you are German, I expect you will be there at 1:09″. Wir sind dann mit meinem Auto zur Wohnung gefahren und ich war echt begeistert. Es ist ein kleines, einstöckiges, sehr sauberes Haus mit Garten. Dort sind insgesamt 5 Zimmer und es wohnen dort bereits 2 Deutsche und eine Türkin. Das Zimmer hat als einziges ein eigenes Bad, die anderen müssen sich eins teilen. Es ist recht groß, hat schon ein Bett, Schrank und Schreibtisch und eine eigene Haustür. Die Uni ist nur 1 km entfernt, also leicht per Fuß zu erreichen. Der einzige Nachteil ist nur, dass es (noch) kein Internet gibt, es ist keine Waschmaschine vorhanden und es leben dort keine Amerikaner.

    Mittags war ich dann bei In ‘n Out Burger einen Cheeseburger essen, der frisch für mich zubereitet wurde. Er war echt lecker, besser als die Burger, die ich von anderen Fast Food Ketten kenne. Abends hat mich dann noch jemand wegen einem Zimmer zurückgerufen und ich bin gleich hingefahren. Die Wohnung war aber ziemlich unordentlich und dreckig und auch einige Kilometer von der Uni entfernt (in Signal Hill, einer Stadt, die innerhalb von Long Beach liegt). Auf dem Rückweg habe ich noch einen ziemlich kalten Taco bei Del Taco gegessen, der nicht besonders gut war. Ich muss endlich einen Taco Bell finden…

    Heute hat der Tag zwar auch früh angefangen, weil ich um 7:00 aufgewacht bin, aber ich musste erst um 1 in der Uni sein. Dort war das CIE Check-In zu dem alle internationalen Studenten müssen. Es wurden die gesamten Unterlagen wie Admission Letter, Versicherungsbestätigung, Visum, Reisepass, Impfbestätigungen etc. überprüft und danach die sog. Holds im student record freigegeben. Das heißt, jetzt kann ich mich in Kurse einwählen und bin offiziell Student an der CSULB :) Da das ganze aber etwas länger gedauert hat als ich dachte, ist in der Zwischenzeit mein parking meter abgelaufen und am Auto hing ein Strafzettel über $40. Blöd nur, dass ich den per Scheck bezahlen muss, ohne dass ich Schecks hätte. Also muss ich demnächst ein Bankkonto eröffnen, für das ich aber noch eine student ID brauche. Die gibt es aber erst, wenn die Studiengebühren bezahlt sind, was leider nicht über das Intern ging wie angekündigt wurde. Also muss ich morgen zum cachiers office und dort zahlen.

    Da bis heute Abend keiner mehr auf meine Zimmeranfragen geantwortet hat und ich Ms Johnson bis heute Bescheid geben musste, habe ich mich jetzt für das Zimmer in der internationalen WG entschieden und ihr zugesagt. Ich denke das war eine gute Wahl.

    Heute Abend wollte ich mal bei keinem Fast Food Restaurant essen, also war ich im Supermarkt und habe mir ein tolles Mikrowellengericht gekauft (hier im Zimmer steht neben einem Kühlschrank auch eine Mikrowelle): Hackbraten mit Kartoffelbrei. Bilder von der Zubereitung gibts in der Galerie. Es hat auch ganz gut geschmeckt aber nicht richtig satt gemacht, auf der Rückseite steht aber zumindest Nestle als Produzent.

    Jetzt werde ich noch ein wenig Informationsmaterial von der Uni lesen und demnächst ins Bett gehen. Morgen um 8:30 steht ein Englisch-Test über 3 Stunden an für den ich fit sein muss ;)

    

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